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Eine Stunde reden

Was passiert, wenn wir einander wirklich zuhören?
Bei „Eine Stunde reden“ treffen sich Menschen zum offenen Dialog über das, was uns unsere Gesellschaft bewegt.

Was passiert, wenn Menschen sich Zeit nehmen zum Zuhören, Austauschen und Weiterdenken?


Bei „Eine Stunde reden“ kommst du mit Menschen aus deiner Stadt ins Gespräch – über Ideen für das Zusammenleben, über Erfolge, Verbesserungen und Herausforderungen. Denn Veränderung beginnt nicht mit fertigen Antworten, sondern wenn wir uns trauen, einander zuzuhören.

Das Bonn Institute startet mit „Eine Stunde reden“ ein Experiment: Können wir in großer Runde miteinander ins Gespräch kommen – auch über schwierige Themen? In einem geschützten Rahmen laden wir dazu ein, an kleinen Tischen zu diskutieren. Moderiert werden die Gespräche von Journalistinnen und Journalisten, die diesmal nicht berichten, sondern zuhören und den Austausch begleiten.

Es soll darum gehen, andere Sichtweisen besser zu verstehen – nicht darum, vom eigenen Standpunkt zu überzeugen. Alle sind willkommen. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

2 Personen sitzen am Tisch, eine von ihnen ist in ein Gespräch verwickelt, die andere Person notiert sich etwas
"One Hour, Many Voices" at the b° future festival 2024 in Bonn

Und so sieht das Spiel in der Praxis aus

Vor der Kommunalwahl in NRW im September 2025 hat die Sparkasse KölnBonn zu zwei Dialogrunden eingeladen. Insgesamt tauschten sich bei "Eine Stunde reden" an zwei Abenden 115 Bürgerinnen und Bürger aus Köln und Bonn über das aus, was sie in ihren Städten bewegt.

Wann sprechen 18- und 80-jährige Personen schon einmal miteinander? Das Format bringt Menschen an einen Tisch und lässt sie einander zuhören. Das öffnet Herzen und Horizont.

Kanimoli Pavanandarajah, Spielleiterin einer Dialogrunde, Sparkasse KölnBonn

Wir haben uns auf etwas Neues eingelassen, ohne so richtig zu wissen, um was es geht, und es hat sich sehr gelohnt!

Werner Beine, 69 Jahre, Teilnehmer

Noch Fragen?

Was unterscheidet Eine Stunde reden von anderen Gesprächsformaten?

"Eine Stunde reden" ist kein klassisches Diskussions- oder Debattenformat. Es geht nicht darum, zu überzeugen, Recht zu behalten oder zu einem Ergebnis zu kommen. Stattdessen steht das gegenseitige Zuhören im Mittelpunkt. Das Dialogspiel schafft einen klaren, geschützten Rahmen mit festen Spielregeln, die dafür sorgen, dass alle Beteiligten gleich viel Raum zum Sprechen bekommenund Meinungsverschiedenheiten respektvoll ausgehalten werden können. Durch die vorgegebenen Fragen, die zeitliche Begrenzung und die klaren Gesprächsphasen entsteht ein Dialog, der oft tiefer, ruhiger und verbindlicher ist als herkömmliche Diskussionen – auch bei kontroversen Themen. 

Wie lässt sich Eine Stunde reden einsetzen?

"Eine Stunde reden" ist für Privatpersonen ebenso geeignet wie für Organisationen und Medienhäuser. Journalistinnen und Journalisten, Vereine und Organisationen können das Dialogspiel etwa bei internen und externen Veranstaltungen, in der Bildungs- oder Projektarbeit oder zur Befragung von Leserschaft und Publikum einsetzen. Das Spieleset enthält alle benötigten Materialien für das Gespräch. Zudem bietet das Bonn Institute ein Organisationsmanual. Darin wird Schritt für Schritt erklärt, wie Sie "Eine Stunde reden" für größere Veranstaltungen organisieren, vorbereiten und durchführen. 

Für wie viele Personen ist ein Spiel geeignet?

Ein Spieleset enthält Spielmaterialien für vier bis sechs Personen. Wenn Sie als Organisation oder Verein eine größere Veranstaltung mit dem Dialogformat planen, benötigen Sie eine entsprechende Anzahl an Spielesets. Gespielt wird an einem Tisch. Pro Tisch benötigen Sie außerdem eine Spielleitung. 

Wer kann die Rolle der Spielleitung übernehmen?

Die Spielleitung ist eine wichtige Rolle. Sie führt durch den gesamten Dialog und achtet darauf, dass alle Regeln eingehalten werden. Das kann grundsätzlich jede/r Person übernehmen, denn alle Hinweise dazu finden sich in der Spielanleitung, die jedem Set beiliegt. Außerdem bietet das Bonn Institute Moderationsschulungen an, um potenzielle Spielleitungen auszubilden. Falls Sie daran Interesse haben, schreiben Sie uns gerne eine Nachricht.  

Die Projektpartner

Gemeinnützige Hertie-Stiftung Bonn

Förderte die Weiterentwicklung des Projekts nach dem erfolgreichen Pilot beim b° future festival 2024
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Sparkasse KölnBonn

Ermöglicht durch ihre Kooperation die Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen kommunaler Dialogformate in Köln und Bonn
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Das Logo des Bonn Institute.

Bonn Institute

Entwickelt das Format, begleitet den organisatorischen Ablauf, stellt Moderatorenschulungen, Ablaufpläne und Materialien bereit – und unterstützt mit journalistischem Know-how.
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Anja von Cysewski

Referentin Dialogformate

anja.v.cysewski@bonn-institute.org

Noch etwas unklar? Schreiben Sie uns gerne:
Kontakt: hello@bonn-institute.org

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