Eine Stunde reden
Dialogspiel-Launch auf der re:publica 2026
"Eine Stunde reden. Das Dialogspiel" steht ab sofort Redaktionen im deutschsprachigen Raum als wirkungsvolles Instrument zur Verfügung, um mit ihrem Publikum in einen strukturierten, konstruktiven Austausch zu treten.
Am Stand des Bonn Institute auf der re:publica 2026 in Berlin konnten Besucherinnen und Besucher vom 18. bis 20. Mai das Dialogspiel live erleben und selbst ausprobieren.
"Eine Stunde reden" ist ein moderiertes Dialogformat, das Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven an einen Tisch bringt – mit dem Ziel, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Vertrauen aufzubauen. Entwickelt wurde das Spiel vom Bonn Institute auf Basis journalistischer und dialogischer Methoden.
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist Kooperationspartnerin des Bonn Institute und empfiehlt das Format als innovativen Ansatz für Redaktionen. Astrid Maier, Stellvertreterin des Chefredakteurs und Strategiechefin der dpa, erklärt: „Dass Dialog Vertrauen schaffen kann, liegt auf der Hand. Und alle Trend-Signale deuten darauf hin, dass in einer Welt der KI-Inhalte die Monetarisierung von Qualitätsjournalismus nur auf der Grundlage von Vertrauen erwirtschaftet werden kann.“
Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung von "Eine Stunde reden": "Viele Menschen fühlen sich bei gesellschaftlich wichtigen Themen nicht gehört oder ziehen sich eher zurück. Ich glaube, dass diese eine Stunde, in der man sich wirklich mit jemandem austauscht – und das auf spielerische Art –, eine gute Möglichkeit ist, gesehen und gehört zu werden."
Medien aus Nordrhein-Westfalen haben dank einer Förderung der Landesmedienanstalt NRW die Möglichkeit, das Spiel kostenlos zu beziehen. „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung brauchen wir journalistische Formate, die Menschen wieder miteinander ins Gespräch bringen. ‚Eine Stunde reden‘ verbindet Informationskompetenz, Dialog und demokratische Teilhabe auf innovative Weise – deshalb unterstützen wir das Projekt im Rahmen unserer Initiative Medien in NRW für Demokratie und Zusammenhalt“, sagt Simone Jost- Westendorf, Leiterin Medienvielfalt und Innovation der Landesanstalt für Medien NRW.
Ellen Heinrichs, Gründerin und Geschäftsführerin des Bonn Institute, betont die Relevanz von „Eine Stunde reden“ für die Medienpraxis: „Journalismus steht heute vor der Herausforderung, nicht nur zu informieren, sondern Beziehungen zu gestalten. Mit ‚Eine Stunde reden‘ geben wir Redaktionen ein konkretes Werkzeug an die Hand, um mit ihrem Publikum in den Austausch zu kommen – jenseits vonKommentarfunktionen und Social Media. Wer zuhört, schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für die Zukunft des Journalismus.“
Das Dialogspiel richtet sich gezielt an Redaktionen, die neue Wege in der Publikumsbindung gehen möchten. Um die Implementierung zu erleichtern, bietet das Bonn Institute umfassende Unterstützung an: Neben dem Spiel selbst erhalten Redaktionen ein praxisorientiertes Handbuch, Zugang zu Schulungen sowie organisatorische Begleitung bei der Planung und Durchführung eigener Dialogveranstaltungen.
Ab sofort ist „Eine Stunde reden. Das Dialogspiel“ über unseren Webshop erhältlich.
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Mehr Impressionen von verschiedenen "Eine Stunde reden"-Spielerunden gibt es auf Instagram unter @einestundereden.