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Praxis

Eine Stunde reden. Das Dialogspiel in Hessen

Das Dialogspiel "Eine Stunde reden" des Bonn Institute ist in Hessen auf großes Interesse gestoßen. Kurz vor den Kommunalwahlen setzte der Hessische Rundfunk das Format in Darmstadt, Kassel und Fulda um.

Sechs Menschen sitzen an einem runden Tisch und spielen "Eine Stunde reden" in Kassel.

Rund 700 Menschen bewarben sich für etwa 300 Plätze. In moderierten Gesprächsrunden diskutierten die Teilnehmenden zentrale gesellschaftliche Themen wie Migration, Mobilität, Klimaschutz, Generationengerechtigkeit, Einsamkeit sowie Stadtentwicklung und Wohnraum.

Die Gespräche zeigten das Potenzial des Formats: Unterschiedliche Perspektiven kamen zusammen, wurden gehört und respektvoll diskutiert. Ziel des Dialogspiels ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und konstruktiven Austausch zu fördern.

Eine Stunde reden. Das Dialogspiel im Überblick

"Eine Stunde reden" funktioniert wie ein kooperatives Gesellschaftsspiel: Klare Regeln, Leitfragen und Spielmaterialien strukturieren das Gespräch. 

Das Dialogspiel lässt sich flexibel einsetzen – ob im kleinen Kreis an einem Tisch mit wenigen Teilnehmenden oder in einem großen Saal mit Dutzenden Menschen an vielen Tischen. An jedem Tisch wird über ein bestimmtes Thema gesprochen. Die Spielleitung übernehmen Menschen, die das Wort fair verteilen und dafür sorgen, dass alle am Tisch gesehen und gehört werden. 

Es geht bei "Eine Stunde reden" darum, andere Sichtweisen besser zu verstehen – nicht darum, vom eigenen Standpunkt zu überzeugen oder fertige Lösungen zu entwickeln. 

Zur Spielanleitung

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